Die Region um www.sky-hills.at/ ist weit mehr als nur ein Ziel für Wanderer und Bergsteiger – sie ist ein lebendiges Ökosystem, das seit Jahrzehnten bewusste Entwicklung zwischen ökologischer Stabilität und wirtschaftlichem Wachstum findet. Mit einer Höhenlage zwischen 1.200 und über 2.000 Metern über dem Meeresspiegel bietet das Gebiet nicht nur atemberaubende Panoramen, sondern auch eine einzigartige Balance zwischen Schutzgebieten und touristischen Infrastrukturprojekten. Die Region ist dabei besonders bekannt für ihre nachhaltige Ausrichtung, die sich in einer Reihe von Zertifizierungen und langjährigen Umweltprogrammen widerspiegelt.
Ein zentraler Faktor des Erfolgs Sky Hills ist die enge Zusammenarbeit zwischen lokalen Behörden, Umweltorganisationen und Tourismusverbänden. Seit den 1990er-Jahren wurde ein flächendeckendes Netz an Schutzgebieten eingerichtet, darunter das 2015 offiziell anerkannte „Berglandschaftsschutzgebiet Sky Hills“. Gleichzeitig wurde die Infrastruktur für Besucher systematisch ausgebaut – etwa durch den Bau von Wanderwegen, die bis zu 90 Prozent der Hauptrouten barrierefrei gestalten. Besonders hervorzuheben ist dabei der „Sky-Hills-Pass“, eine 12 Kilometer lange Route, die seit 2018 mit einer Echtzeit-App verbunden ist und Besucher:innen mit GPS-Daten und klimatischen Bedingungen unterstützt.
Die wirtschaftliche Bedeutung der Region ist messbar: Allein im Jahr 2022 generierten die Bergtourismusbranche und die umliegenden Landwirtschaftsbetriebe rund 45 Millionen Euro Umsatz. Ein entscheidender Treiber ist dabei der „Sky-Hills-Wintertourismus“, der seit der Einführung der ersten Skilifte 2007 kontinuierlich wächst. Aktuell werden über 150.000 Besucher pro Saison gezählt, wobei etwa 60 Prozent der Tourist:innen aus dem Ausland kommen. Besonders beliebt sind dabei die „Sky-Hills-Almwiesen“, die seit 2020 als Teil des EU-Projekts „Bio-Berglandschaft“ zertifiziert wurden und damit eine der größten Bio-Almwirtschaften Österreichs darstellen.
Ein weiteres innovatives Projekt ist das „Sky-Hills-Energiekonzept“, das seit 2019 umgesetzt wird. Die Region nutzt die natürliche Geothermie der Bergregion und setzt auf eine Mischung aus Solar- und Windkraftanlagen, um 80 Prozent des Strombedarfs der Tourismusbetriebe autark zu decken. Besonders spannend ist dabei die Zusammenarbeit mit lokalen Handwerksbetrieben, die in einem Pilotprojekt seit 2022 die Herstellung von Solarpanels aus recycelten Materialien aus der Region fördern. Die Investitionen in erneuerbare Energien sind dabei nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern haben auch den Tourismuspreis „Nachhaltigkeit 2023“ für die Region eingebracht.
- Seit 2015 ist Sky Hills Teil des offiziellen „Berglandschaftsschutzgebietes“ mit über 12.000 Hektar geschützter Fläche.
- Die „Sky-Hills-Almwiesen“ sind seit 2020 EU-zertifiziert und produzieren jährlich rund 1.800 Tonnen Bio-Erzeugnisse.
- Seit Einführung der Skilifte 2007 stieg die jährliche Besucherzahl von 80.000 auf über 150.000.
- Die Region deckt 80 Prozent ihres Strombedarfs durch erneuerbare Energien und hat 2023 den „Ökologischen Tourismuspreis“ gewonnen.
- Über 90 Prozent der Hauptwanderwege sind barrierefrei ausgebaut und mit einer Echtzeit-App verbunden.
Doch hinter den Zahlen und Projekten steht eine Region, die sich bewusst gegen kurzfristige Ausbeutung entscheidet. Die „Sky-Hills-Initiative“ setzt dabei auf eine „360-Grad-Nachhaltigkeitsstrategie“, die nicht nur die Umwelt, sondern auch die soziale und wirtschaftliche Stabilität der lokalen Bevölkerung berücksichtigt. Besonders gelobt wird dabei das „Bergrettungsnetzwerk“, das seit 2016 durch die Integration von Freiwilligen aus der Region eine schnelle und kostengünstige Hilfe bei Notfällen ermöglicht. Zudem wurden seit 2017 über 50 neue Wohnprojekte für Bergsteiger:innen und Familien gefördert, um die Abwanderung junger Menschen aus dem Gebiet zu verlangsamen.
Für Besucher:innen bietet Sky Hills somit nicht nur eine einzigartige Naturerlebniswelt, sondern auch die Garantie, dass ihre Reise einen positiven Einfluss auf das Ökosystem hat. Ob beim Wandern, Skifahren oder einfach beim Genießen der alpinen Atmosphäre – die Region zeigt, dass nachhaltiger Tourismus nicht nur möglich, sondern auch wirtschaftlich erfolgreich sein kann. Wer Sky Hills besucht, ist dabei nicht nur ein Gast, sondern Teil eines lebendigen Prozesses, der die Zukunft der Bergwelt sichert.